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BMBF: Neue Therapieoptionen durch innovative Medizintechnik

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Das BMBF fördert Projekte mit dem Ziel die Patientenversorgung durch neue Therapien mit innovativen Medizinprodukten zu verbessern. (Quelle: Medizin NRW)

Abgabetermin: 31.08.2023
Fördergeber: BMBF
Fördergebiet: Deutschland
Förderdauer: bis zu drei Jahre
Antragsberechtigte: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, forschende Kliniken und Forschungseinrichtungen
 

Ziele der Förderung

Ziel der Förderung ist es die Patientenversorgung durch neue Therapien mit innovativen Medizinprodukten zu verbessern. Außerdem zielt die Förderung darauf ab die Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Medizintechnik zu stärken.

Dazu wird die Forschung und Entwicklung von neuen und m√∂glichst schonenden Therapieverfahren mit Medizinprodukten im Rahmen von Verbundvorhaben mehrerer Partner aus Industrie, Wissenschaft, Klinik und Versorgung gef√∂rdert. Durch die Zusammenarbeit soll sowohl die fachliche Expertise geb√ľndelt als auch ein z√ľgiger Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die breite Gesundheitsversorgung gew√§hrleistet werden.

Was wird gefördert?

Es werden industriegef√ľhrte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten gef√∂rdert, in denen neue, marktf√§hige medizintechnischen Therapiel√∂sungen erarbeitet werden. F√∂rderprojekte sollen einen belegbaren medizinischen Bedarf adressieren sowie einen erheblichen Fortschritt der therapeutischen Versorgung zum Ziel haben.

Folgende Themenfelder liegen im Fokus der Förderung:

  1. Ersatz von Pharmazeutika: medizintechnische Lösungen, die bestehende medikamentöse Therapien durch einen Eingriff oder ein Medizinprodukt ersetzen bzw. die Dosierung von Arzneimitteln dauerhaft deutlich reduzieren.
  2. Schonendere Interventionen: Dies kann das Reduzieren von Traumata, ein deutlich verbessertes Ergebnis bei m√∂glichst reduzierter Invasivit√§t, eine erh√∂hte Sicherheit von Eingriffen sowie die Verk√ľrzung von Operationszeiten und Anschlussma√ünahmen sowie des Heilungsverlaufs beinhalten.
  3. Ersatz von Operationen: Durch ein nicht-operatives Vorgehen sollen Operationen vermieden werden und damit das Komplikationsrisiko erheblich gesenkt werden, zum Beispiel mittels perkutaner Verfahren.
  4. Neuartige Therapieverfahren: Durch erhebliche Fortschritte methodischer Art oder erstmalige Kombination von Ansätzen sollen verbesserte Therapien ermöglicht werden.

Die Themenfelder sind beispielhaft und nicht als vollständig anzusehen. Es können auch Projekte in nicht explizit genannten Anwendungsbereichen gefördert werden, solange die Lösungsansätze einen signifikanten Beitrag zu neuartigen oder schonenden Therapieverfahren leisten.

Von der F√∂rderung ausgeschlossen sind reine Softwarel√∂sungen sowie die ausschlie√üliche Entwicklung von Apps (digitale Medizinprodukte). Interessierte werden gebeten, sich diesbez√ľglich √ľber die F√∂rderm√∂glichkeiten der F√∂rderma√ünahme KMU-innovativ: Medizintechnik¬†zu informieren.

Wichtige Voraussetzungen f√ľr die F√∂rderung

Voraussetzung f√ľr die F√∂rderung ist das¬†Zusammenwirken von mehreren unabh√§ngigen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Klinik¬†zur L√∂sung von gemeinsamen FuE-Aufgaben, um den Versorgungsstandard deutlich zu √ľbertreffen. Die Vorhaben sollen entlang der Wertsch√∂pfungskette strukturiert sein. Dar√ľber hinaus soll ein medizinischer Anwender im Vorhaben eingebunden werden.

Eine F√∂rderung von Einzelvorhaben ist nicht beabsichtigt.¬†Die Verbundprojekte sollen das Versorgungs-, Erstattungs- und Verwertungsszenario der Produktinnovation nachvollziehbar beschreiben. Der koordinierende Partner soll ein Unternehmen sein und ist als Hauptverwerter darzustellen. Eine gemeinsame wirtschaftliche Verwertung von mehreren Partnern ist m√∂glich und erw√ľnscht.

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