Ein Bauchaortenaneurysma ist eine Aussackung der Bauchschlagader. Häufig verursacht sie lange Zeit keine Beschwerden und bleibt deshalb unbemerkt. Reißt das Aneurysma jedoch, besteht akute Lebensgefahr.
Wie lässt sich ein Bauchaortenaneurysma frühzeitig erkennen? Welche Möglichkeiten der Kontrolle gibt es? Und wie kann es heute behandelt werden?
Was ist ein Bauchaortenaneurysma?
Die Bauchschlagader ist ein großes Blutgefäß im Bauchraum. Bildet sich dort eine Aussackung, sprechen Fachleute von einem Bauchaortenaneurysma.
Das Besondere daran: Die Erkrankung verursacht häufig keine Beschwerden. Betroffene können deshalb lange Zeit nichts davon bemerken. Gefährlich wird ein Bauchaortenaneurysma insbesondere dann, wenn es reißt.
Wie kann ein Bauchaortenaneurysma erkannt werden?
Eine Möglichkeit zur Früherkennung ist eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung. Damit kann die Bauchschlagader untersucht und ein Aneurysma erkannt werden.
Auch nach einer Operation sind Kontrollen wichtig. Sie dienen dazu, die eingesetzte Gefäßprothese zu überprüfen und mögliche Veränderungen zu erkennen.
Wie wird ein Bauchaortenaneurysma behandelt?
Zur Behandlung können moderne, minimalinvasive Verfahren mit sogenannten Stent-Prothesen eingesetzt werden. Dabei wird eine Gefäßprothese eingesetzt, um das betroffene Gefäß zu versorgen.
Nach einem solchen Eingriff können sogenannte Endoleaks auftreten. Dabei handelt es sich um Undichtigkeiten an der eingesetzten Gefäßprothese. Mit moderner CT-Technik können diese erkannt und behandelt werden.
GesundheitsTreff im Elli: Bauchaortenaneurysma verständlich erklärt
Wie Früherkennung, Kontrolle und Behandlung konkret funktionieren, erklären die Gefäßspezialistinnen und -spezialisten der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie beim nächsten „GesundheitsTreff im Elli“.
Unter dem Titel „Keine Angst vor der ‚stillen Gefahr‘ – was Sie über Aussackungen der Bauchschlagader wissen müssen“ geht es um Ursachen und Risiken eines Bauchaortenaneurysmas, die schmerzfreie Ultraschalluntersuchung sowie moderne Behandlungsmöglichkeiten.
Zum Abschluss zeigt Prof. Dr. med. Johannes Hoffmann an einem Modell, wie eine Gefäßprothese eingesetzt wird. Besucherinnen und Besucher können dabei ihre persönlichen Fragen stellen. Anschließend besteht Gelegenheit zum Austausch bei einem kleinen Imbiss.
Termin und Ort
Mittwoch, 16. September 2026
Beginn: 14 Uhr
Ort: Elisabeth-Krankenhaus Essen, Hörsaal
Klara-Kopp-Weg 1, 45138 Essen
Das Programm
14 Uhr: Begrüßung und Einführung
Was ist ein Aneurysma, warum kann es gefährlich werden und weshalb bleibt es so häufig unbemerkt?
Prof. Dr. med. Johannes Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie
14.30 Uhr: Der Blick in den Bauch – Screening und Kontrollen nach der Operation
Wie läuft die schmerzfreie Ultraschalluntersuchung ab? Und warum kann eine frühzeitige Untersuchung Leben retten?
Gundula Nemesch, Oberärztin der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie
15 Uhr: Moderne Behandlung mit Stent-Prothesen
Wie kann ein Bauchaortenaneurysma mit minimalinvasiven Verfahren behandelt werden? Vorgestellt werden moderne Methoden, die den Körper möglichst wenig belasten.
Dr. med. Ahmed Murtaja, Leitender Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie
15.30 Uhr: Präzise Behandlung kleiner Undichtigkeiten
Wie lassen sich sogenannte Endoleaks an einer Gefäßprothese mithilfe moderner CT-Technik erkennen und behandeln?
Dr. med. Mikolaj Walensi M.A., Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie
16 Uhr: Medizin zum Anfassen
Prof. Dr. med. Johannes Hoffmann zeigt an einem Modell, wie eine Gefäßprothese bei einem Bauchaortenaneurysma eingesetzt wird. Währenddessen können Besucherinnen und Besucher ihre Fragen stellen.
Zum Abschluss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zu einem kleinen Imbiss.
