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Digitale Transformation im Gesundheitswesen

Eine Hand hält ein Smartphone im Hochformat. Auf dem Bildschirm ist die App „KIDICAP“ geöffnet, die ein Dashboard mit verschiedenen Dokumenten-Kategorien zeigt, darunter „Alle Dokumente“, „Gehalt“, „Lohnsteuer“, „Sozialversicherung“, „Zusatzversorgung“ und „Bescheinigungen“. Unten sind Navigationssymbole sichtbar. Im unscharfen Hintergrund befindet sich ein Logo in Grün- und Blautönen, das auf einen organisatorischen oder institutionellen Kontext hindeutet.

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen schreitet kontinuierlich voran. Dennoch zeigt sich in vielen Einrichtungen eine deutliche Diskrepanz zwischen technologischem Anspruch und der praktischen Umsetzung im Klinikalltag. Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, komplexe KI-Projekte in einem stark regulierten, ressourcenintensiven und personalgeprägten Umfeld nachhaltig zu implementieren.

Auch an den Evang. Kliniken Essen-Mitte (KEM) wird dieser Wandel aktiv gestaltet. In einem Interview mit dem KU Gesundheitsmanagement erläutern Geschäftsführer Hans-Dieter Weigardt und der stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Andreas Grundmeier ihre Perspektive auf den digitalen Fortschritt. Dabei wird deutlich: Der Erfolg digitaler Transformation bemisst sich nicht allein an der eingesetzten Technologie. Entscheidend sind ebenso Aspekte wie tatsächliche Nutzung, Transparenz von Prozessen und ein begleitender kultureller Wandel innerhalb der Organisation.

Zu den geplanten und laufenden Projekten an den KEM zählt unter anderem der Ausbau eines Patientenportals mit dem Ziel einer flächendeckenden Nutzung. Im medizinischen Bereich wird der Einsatz künstlicher Intelligenz weiter vorangetrieben – beispielsweise bei der Rundherderkennung im Lungenkrebsscreening sowie in der Diagnostik von Brust- und Hautkrebs. Darüber hinaus wird Telemedizin erprobt, um Versorgungsprozesse flexibler und effizienter zu gestalten.

Die Verantwortlichen verstehen Digitalisierung dabei nicht als abgeschlossenes Einzelprojekt, sondern als langfristigen Transformationsprozess, der kontinuierliche Anpassungen erfordert.

Weiterführende Informationen:
Das vollständige Interview ist in der aktuellen Ausgabe von KU Gesundheitsmanagement unter dem Titel „ePA & digitaler Wandel: Das Krankenhaus der Zukunft“ (kostenpflichtig) verfügbar. (Link zum Beitrag) 

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