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Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Gruppenfoto bei einer inklusiven Informationsveranstaltung in der Essener Innenstadt. Rund ein Dutzend Menschen unterschiedlichen Alters stehen vor mehreren Pavillons und Infoständen zusammen. Zwei große blaue Fahnen der Lebenshilfe Essen rahmen die Gruppe ein. Auf den Zeltdächern stehen Slogans wie „ZusammenLeben gestalten“. Einige Personen halten Informationsmaterialien in den Händen, andere lehnen entspannt an Stehtischen. Die Atmosphäre wirkt offen, freundlich und gemeinschaftlich. Im Hintergrund sind weitere Stände und die Fassade eines modernen Geschäftsgebäudes zu sehen.
Gruppenbild der Aktuere der 6 verschiedenen Träger (c) Peter Konrad, AGSBM
Drei Personen posieren an einem Informationsstand unter einem weißen Pavillon. Zwei Männer sitzen in Rollstühlen beziehungsweise Mobilitätshilfen, eine Frau steht lächelnd hinter ihnen und legt beiden freundschaftlich die Hände auf die Schultern. Neben ihnen stehen Infomaterialien und Aufsteller der EUTB und KoKoBe. Im Hintergrund verläuft eine belebte Fußgängerzone mit weiteren Zelten, Besucherinnen und Besuchern sowie Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätshilfen.
Ralf Bockstedte (Vorsitzender des Inklusionsbeirats) besuchte unseren Stand. V.l.n.R: Wolfgang Enger (Ehrenamtler), Angela Ströter (Vorsitzende der AGSBM) und Ralf Bockstedte (Vorsitzender desIKB) (c) Christina D`Onofrio, AGSBM
Eine junge Frau informiert zwei Besucherinnen an einem Stehtisch vor einem Pavillon der „Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen“. Die Beraterin trägt ein Namensschild und hält einen Stift in der Hand. Die beiden Frauen stehen ihr aufmerksam gegenüber, eine davon mit hellem Rucksack. Sonnenlicht fällt auf die Szene und erzeugt eine freundliche, sommerliche Stimmung. Im Hintergrund sind weitere Informationsstände und Logos verschiedener Organisationen sichtbar.
Erika Quade und Annkathrin Klestil (beide AGSBM) im Gespräch mit einer Passantin

Große Protest-Aktion im Rahmen des Stadt-Festes Essen Original am 9. Mai 2026

Im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der alljährlich rund um den 05. Mai stattfindet, hatten sich unter der Federführung der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V. (AGSBM) insgesamt 6 Essener Akteure der Essener Behinderten-(Selbst)-hilfe zusammengefunden. Mit dabei waren neben der AGSBM auch das Integrationsmodell OV Essen e.V., die GSE, das Diakoniewerk Essen, die Lebenshilfe Essen und die Menschenstadt Essen (Ev. Kirche).

Das Ziel der Aktion war, Menschen mit Behinderungen und deren Lebenssituation sichtbar sowie auf Missstände aufmerksam zu machen und über gute Lösungen zu informieren. Ganz in diesem Sinne gab es bei strahlendem Sonnenschein jede Menge Gelegenheiten für den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.

An verschiedenen Ständen wurden Informationen über die Themen der Inklusion und Barrierefreiheit bereitgehalten. Folgende Mitmach-Aktionen waren im Angebot:

  • der Barrierefrei-Parcour für neue Perspektiven
  • anschauliche Informationen zum Thema unterstützte Kommunikation
  • das Barrierefrei-Quiz des Aktion Mensch
  • eine Unterschriftenaktion zugunsten der Petition der Lebenshilfe gegen die geplanten Kürzungen der Eingliederungshilfen durch die Bundesregierung
  • sowie Live-Musik einer inklusiven Band mit Liedern zum Mitsingen

Ergänzt wurde das Angebot durch die Beratungsstellen der KoKoBe und der EUTB.

Die KoKoBe (Kontakt-, Koordinierungs- und Beratungsstelle) berät schwerpunktmäßig zu den Themen Wohnen und Freizeit für Menschen mit Lernbehinderungen. Die EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) berät zu allen Fragen der Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Machen Sie gern in Ihrem Netzwerk auf diese kostenfreien Beratungsangebote, die u.a. im Haus der Begegnung (I. Weberstr. 28, Essen-Mitte) ansässig sind, aufmerksam.

Darüber hinaus fanden in Essen Aktionen weiterer Initiativen statt. Besonders zu erwähnen ist eine Demonstration vom 5. Mai 2026, die durch die Essener Innenstadt – vom Willi-Brandt-Platz bis zum Limbecker Platz – führte. An verschiedenen Stationen fanden Redebeiträge von Betroffenen und Politiker*innen, eine Theater-Aufführung, ein Walking-Act des „Maskentheaters anders eben“ sowie ein Infostand des Netzwerkes behinderter Frauen und Mädchen statt.

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