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Mit Erfahrung unterstützen: Neue Mentorinnen für Brustkrebspatientinnen ausgebildet

Elf Frauen stehen nebeneinander in einem hellen Seminarraum und blicken lächelnd in die Kamera. Jede hält eine Urkunde sowie eine langstielige weiße Rose in den Händen. Die Kleidung ist sommerlich und überwiegend in hellen Farben gehalten; eine Frau in der Mitte trägt ein leuchtend pinkes Kleid. Der Raum hat einen Holzfußboden, weiße Wände und große Fenster auf der rechten Seite. Im Hintergrund ist eine Wanduhr zu sehen.
13 neue Mentorinnen verstärken das Unterstützungsangebot an den Evang. Kliniken Essen-Mitte.

13 neue Mentorinnen verstärken das Unterstützungsangebot an den Evang. Kliniken Essen-Mitte

Eine Brustkrebsdiagnose verändert das Leben von heute auf morgen. Neben der medizinischen Behandlung wünschen sich viele Betroffene jemanden, der die Situation aus eigener Erfahrung kennt. Genau hier setzt das Mentorinnen-Programm der Evang. Kliniken Essen-Mitte an.

Jetzt haben 13 Frauen ihre mehrmonatige Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen und unterstützen künftig ehrenamtlich Patientinnen der Klinik für Frauenheilkunde und des Brustzentrums. Gemeinsam mit den bereits aktiven Mentorinnen stehen damit insgesamt 32 ausgebildete Begleiterinnen zur Verfügung.

Die Mentorinnen sind selbst ehemalige Brustkrebs-Patientinnen. Sie begleiten Frauen während ihrer Erkrankung als persönliche Ansprechpartnerinnen, hören zu, teilen Erfahrungen und helfen dabei, sich im Klinikalltag besser zurechtzufinden. Die Begleitung ergänzt die medizinische Versorgung und bietet einen niederschwelligen Zugang zu persönlicher Unterstützung.

„Es handelt sich um reflektierte Persönlichkeiten, die mit professioneller Distanz unterstützen – stets orientiert an den Bedürfnissen der Patientin“, erklärt Susanne du Bois, Initiatorin und Koordinatorin des Mentorinnen-Programms.

Auch Prof. Dr. Sherko Kümmel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und des Brustzentrums, sieht darin einen wichtigen Baustein der Betreuung: „Frauen, die ihre Erkrankung bewältigt haben, können eine unschätzbare Hilfe sein. Sie kennen Abläufe, Ängste und Herausforderungen aus eigener Erfahrung, beantworten Fragen und schenken Zuversicht. Zudem sind sie mit den Strukturen unserer Klinik vertraut und können Orientierung geben.“

Die Mentorinnen sind zwischen 26 und 73 Jahre alt und wurden in einer mehrmonatigen Qualifizierung auf ihre ehrenamtliche Aufgabe vorbereitet. Das Mentoring-Projekt wird von der Brost-Stiftung gefördert.

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