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18. UPDATE SUCHTMEDIZIN 2022

18. UPDATE SUCHTMEDIZIN 2022

Wann

07.09.2022    
15:00 - 18:00

Wo

Cannabis als Medikament bei psychischen Erkrankungen?
Wie war die DrogenverfĂŒgbarkeit in Deutschland wĂ€hrend des Lockdowns?

Fragen, die beim Symposium Suchtmedizin am 07. September beantwortet werden.

Das bei niedergelassenen Ärzt*innen und Interessierten beliebte Symposium
Update Suchtmedizin findet am 07. September 2022 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
im LVR-Klinikum Essen statt.

Zum mittlerweile 18. Mal lÀdt Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum,
Chefarzt der Klinik fĂŒr AbhĂ€ngiges Verhalten und Suchtmedizin, Direktor der Klinik
fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapie und Ärztlicher Direktor des LVR Klinikum Essen
zu Austausch und Diskussion der zurzeit aktuellen Themen in der Suchtmedizin ein.

Traditionell beginnt Scherbaum die Veranstaltung, indem er die aus seiner Sicht
wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen der Suchtmedizin der letzten 12 Monate
vorstellt.

AbhÀngigkeit von Opiatanalgetika in Deutschland

Die Opiatepidemie in den USA fĂŒhrte dort zu 100.000 Drogentoten im Jahr.
Ausgangspunkt fĂŒr die Epidemie war die massenhafte Fehlverschreibungen von
opiathaltigen Schmerzmitteln, die bei den Betroffenen im Verlauf einer OpiatabhÀngigkeit
auslösten. Dr. Johannes Just, niedergelassener Allgemeinmediziner in Bonn, wird die
Lage in Deutschland zu diesem Thema schildern.

Hilft medizinisches Cannabis bei psychiatrischen Erkrankungen?

Seit wenigen Jahren kann Cannabis zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen als
Medikament verschrieben werden. Hiermit werden zum Teil hohe Erwartungen in Hinblick
auf die Behandlung zahlreicher Erkrankungen verbunden. Den wissenschaftlichen Stand
zur Frage des Einsatzes von medizinischem Cannabis bei psychiatrischen Erkrankungen
wird Prof. Dr. Jens Kuhn, Chefarzt der psychiatrischen Klinik am
Johanniterkrankenhaus in Oberhausen darstellen.

Verbesserung der Hepatitis-C Behandlung bei OpiatabhÀngigen

Seit einigen Jahren gibt es Medikamente, mit denen die Hepatitis-C geheilt werden kann.
Unter OpiatabhÀngigen gibt es zahlreiche Hepatitis-C Infizierte, leider nehmen diese
bislang die Chance auf Heilung ihrer Hepatitis-C nur zum Teil wahr.
Privatdozent Dr. Patrik Roser vom hiesigen LVR-Klinikum Essen wird aus
eigener klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung ĂŒber Strategien berichten, wie man
mehr OpiatabhÀngige zur Aufnahme einer Hepatitis-C Behandlung bewegen kann.

Auswirkung der Coronavirus-Pandemie auf Suchtmittelkonsum und das Suchthilfesystem

Die Coronavirus-Pandemie hat die beiden letzten Jahre weltweit geprĂ€gt. EinflĂŒsse der
Pandemie auf die VerfĂŒgbarkeit von Drogen, Konsummuster und die psychische StabilitĂ€t
von DrogenabhÀngigen wurden vermutet. Prof. Scherbaum wird eigene Untersuchungen
vorstellen, ob sich diese Vermutungen auch bewahrheitet haben.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.klinikum-essen.lvr.de.

 

 

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