Minimal-invasive traumatologische Thoraxchirurgie in Essen – ein neuer wichtiger Entwicklungsschritt
An den Evang. Kliniken Essen-Mitte wird die traumatologische Thoraxchirurgie konsequent weiterentwickelt: In der Klinik für Thoraxchirurgie setzt das Team um Direktor Dr. Jan Volmerig bei der operativen Versorgung von Rippenfrakturen erstmals auf ein modernes, minimal-invasives Verfahren.
Zum Einsatz kommt ein intrathorakales Fixationssystem, mit dem Rippenbrüche über einen deutlich reduzierten Zugangsweg von der Innenseite des Brustkorbs stabilisiert werden. Dieses innovative Vorgehen markiert einen wichtigen Fortschritt in der chirurgischen Versorgung von Thoraxverletzungen in Essen und der Region Ruhrgebiet.
Gewebeschonend, schmerzlindernd, funktionserhaltend
Im Gegensatz zu klassischen offenen Verfahren ermöglicht die neue Technik eine besonders gewebeschonende Stabilisierung der Frakturen. Ziel der Behandlung ist es:
- Schmerzen effektiv zu reduzieren
- die Atemmechanik frühzeitig zu verbessern
- Komplikationen wie Lungenentzündungen vorzubeugen
- die Erholungsphase deutlich zu verkürzen
Die Stabilisierung von Rippenfrakturen trägt wesentlich dazu bei, dass Patientinnen und Patienten schneller mobilisiert werden können – ein entscheidender Faktor insbesondere bei älteren oder vorerkrankten Menschen.
Flexible Versorgung – auch bei weniger schweren Verletzungen
Erstmals in Essen eingesetzt, eröffnet das Verfahren neue Möglichkeiten auch für Patientinnen und Patienten mit nicht schwersten Thoraxverletzungen, bei denen bislang häufig konservative Therapien im Vordergrund standen.
Durch die minimal-invasive und flexible operative Technik kann nun individueller entschieden werden, wann eine Stabilisierung sinnvoll ist – stets abgestimmt auf Alter, Verletzungsmuster und Gesamtzustand der Betroffenen.
Innovation mit Verantwortung im klinischen Alltag
Für das thoraxchirurgische Team der Evang. Kliniken Essen-Mitte bedeutet diese Entwicklung, innovative Medizintechnik verantwortungsvoll in die bestehende Versorgungsstruktur zu integrieren.
Die Einführung des intrathorakalen Fixationssystems unterstreicht den Anspruch des Essener Gesundheitsstandortes, moderne chirurgische Verfahren evidenzbasiert und patientenorientiert einzusetzen.
Minimal-invasive Thoraxchirurgie in Essen steht damit für eine Weiterentwicklung in der Behandlung von Rippenfrakturen – mit dem klaren Ziel, Lebensqualität, Funktion und Genesung nachhaltig zu verbessern.
