Ausgezeichnete Versorgung bei Parkinson: Stern würdigt Parkinsonzentrum in Essen
Wer an Parkinson erkrankt, sucht nicht nur eine gute Klinik, sondern ein erfahrenes Team, das auf die besonderen Herausforderungen der Erkrankung spezialisiert ist. Für Patientinnen und Patienten in Essen gibt es jetzt eine weitere Bestätigung für diese hohe Behandlungsqualität: Das Parkinsonzentrum des St. Josef-Krankenhauses Kupferdreh wurde vom Nachrichtenmagazin Stern gemeinsam mit dem unabhängigen Rechercheinstitut MINQ als eines der ausgezeichneten Krankenhäuser Deutschlands bewertet. Neben der Auszeichnung als regionales Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen erhielt insbesondere das Parkinsonzentrum eine besondere Würdigung. Mehr als 2.200 Krankenhäuser wurden bundesweit untersucht. Bewertet wurden unter anderem medizinische Qualität, Spezialisierung und Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten.
Auszeichnung bestätigt hohe Qualität der Parkinson-Behandlung
Die Ehrung ist für das Team des Parkinsonzentrums Anerkennung und Ansporn zugleich. “Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie bestätigt die hohe Qualität unserer medizinischen Versorgung und ist gleichzeitig eine Anerkennung für das große Engagement unseres gesamten Teams.” Gerade in der Parkinson-Komplexbehandlung sei das Zusammenspiel vieler Berufsgruppen entscheidend. Die enge Zusammenarbeit von Medizin, Pflege und Therapie ermöglicht eine umfassende und individuell abgestimmte Versorgung. “Parkinson ist eine komplexe Erkrankung, die Zeit, Erfahrung und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen erfordert. Die Auszeichnung zeigt, dass unsere Patientinnen und Patienten von dieser interdisziplinären Zusammenarbeit profitieren“, so Prof. Dr. Dirk Woitalla, Chefarzt des Parkinsonzentrums am St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh.
Warum ist ein spezialisiertes Parkinsonzentrum wichtig?
Parkinson gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Sie entwickelt sich meist langsam und äußert sich unter anderem durch Zittern, verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifigkeit oder Gleichgewichtsstörungen. Da sich Symptome und Krankheitsverlauf von Mensch zu Mensch unterscheiden, ist eine individuell abgestimmte Behandlung besonders wichtig.
Im Parkinsonzentrum des St. Josef-Krankenhauses Kupferdreh arbeiten Neurologinnen und Neurologen, speziell geschulte Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen eng zusammen. Gemeinsam entwickeln sie für jede Patientin und jeden Patienten ein persönliches Behandlungskonzept. Auch Angehörige werden in Beratung und Therapieplanung einbezogen, da Parkinson häufig das gesamte familiäre Umfeld betrifft. Darüber hinaus behandelt das Zentrum weitere neurodegenerative Erkrankungen wie die Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP) und die Multisystematrophie (MSA).
Moderne Forschung kommt direkt den Patientinnen und Patienten zugute
Als Mitglied des bundesweiten Kompetenznetzes Parkinson ist das St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh eng mit führenden Spezialistinnen und Spezialisten sowie Forschungseinrichtungen vernetzt. Patientinnen und Patienten erhalten dadurch Zugang zu modernen Behandlungsmöglichkeiten und können – sofern geeignet – auch an klinischen Studien teilnehmen.
Die Behandlung von Parkinson entwickelt sich kontinuierlich weiter. Unser Anspruch ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell in die Versorgung zu integrieren und so zusätzliche Perspektiven zu eröffnen“, sagt Prof. Dr. Dirk Woitalla.
Orientierung für Menschen mit Parkinson und ihre Angehörigen
Unabhängige Auszeichnungen können Patientinnen und Patienten bei der Suche nach einer spezialisierten Klinik Orientierung geben. Sie ersetzen zwar nicht das persönliche ärztliche Gespräch, zeigen aber, welche Einrichtungen über besondere Erfahrung und fachliche Kompetenz verfügen.
Die aktuelle Auszeichnung unterstreicht die hohe Qualität des Parkinsonzentrums am St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh und bestätigt die Bedeutung einer interdisziplinären Versorgung, moderner Forschung und individueller Therapie für Menschen mit Parkinson.
