LĂ€dt

Telefonaktion zum Tag gegen den Schlaganfall am UniversitÀtsklinikum Essen

Telefonaktion zum Tag gegen den Schlaganfall am UniversitÀtsklinikum Essen

Wann

29.10.2020    
13:00 - 16:00

Wo

Telefonaktion
Telefon: 0201/723-2800, Essen

Der Schlaganfall, seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten – darum geht es bei der Telefonaktion der Klinik fĂŒr Neurologie des UniversitĂ€tsklinikums Essen anlĂ€sslich des weltweiten Tages gegen den Schlaganfall am 29. Oktober: von 13 bis 16 Uhr können unter der Telefonnummer 0201/723-2800 Interessierte ihre Fragen rund um den Schlaganfall an die Schlaganfall-Spezialisten der Uniklinik Prof. Dr. Martin Köhrmann, PD Dr. Benedikt Frank und Dr. Benjamin Stolte stellen. Insbesondere können hier auch Unsicherheiten zur Schlaganfallversorgung zu Zeiten der Corona-Krise besprochen werden.

270.000 Menschen trifft in Deutschland jedes Jahr ein Schlaganfall. Die wichtigsten Risikofaktoren sind Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Rauchen. Mit zunehmendem Alter steigt zudem das Risiko fĂŒr einen Schlaganfall. Die HĂ€lfte aller Betroffenen ist Ă€lter als 75 Jahre. Wichtig ist die rasche Diagnose durch erfahrene Spezialisten, damit die Ursachen – egal ob Hirnblutung oder Durchblutungsstörung – schnell behandelt werden können. DafĂŒr stehen sowohl medikamentöse, als auch interventionelle Verfahren zur VerfĂŒgung. Je lĂ€nger die Störungen im Gehirn anhalten, desto mehr Nervenzellen werden zerstört und umso gravierender sind die Folgen. Typisch dafĂŒr ist das plötzliche Auftreten von AusfĂ€llen, wie beispielsweise LĂ€hmungen, Unsicherheiten beim Gehen, das HerabhĂ€ngen eines Mundwinkels oder auch Seh- und Sprachstörungen.

Das Wichtigste ist es beim akuten Schlaganfall keine Minute zu verlieren und sofort den Rettungsdienst zu verstĂ€ndigen. Dies gilt auch in Zeiten von Corona! FĂŒr eine erfolgreiche Therapie ist jede Minute entscheidend. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass Patienten hĂ€ufig gute Therapie-Chancen haben, wenn sie bei einem Schlaganfall schnell in spezialisierten Zentren, sog. „Stroke Units“, behandelt werden. Die UniversitĂ€tsklinik Essen hat alle notwendigen Schutzmaßnahmen ergriffen um auch in Zeiten der Corona-Krise eine optimale Ă€rztliche Versorgung von Schlaganfallpatienten und NotfĂ€llen aller Art anbieten zu können.

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