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Was ist nach einem Sturz im höheren Alter bei der Behandlung wichtig?

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Sieben Mitarbeitende eines Krankenhauses stehen gemeinsam auf einem hellen Klinikflur. Fünf tragen weiße Arztkittel, zwei dunkelblaue Pflegekleidung. Der Mann in der Mitte hält ein Zertifikat für das Alterstraumazentrum in den Händen. Die Gruppe blickt in die Kamera.
Die erfolgreiche Zertifizierung als AltersTraumaZentrum DGU® ist das Ergebnis gelebter Teamarbeit und der engen Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Im Bild (v. l. n. r.): Cynthia Ihejieto, Pflegefachkraft im Alterstraumazentrum, Oliver Saric, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Zentrumskoordinator, Ralf Klimt, Oberarzt der Klinik für Geriatrie und Alterstraumatologie, Dr. Oliver Freitag, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Alterstraumatologie und Zentrumsleiter, Dr. Alexa Hallermann, Oberärztin der Klinik für Geriatrie und Alterstraumatologie, Dorette Harnischmacher, Oberärztin der Klinik für Geriatrie und Alterstraumatologie sowie Zentrumskoordinatorin, und Frozan Haijat, Pflegefachkraft im Alterstraumazentrum. © Contilia/Magdalena Kandzia

Was ist nach einem Sturz im höheren Alter bei der Behandlung wichtig?

Ein Sturz kann gerade im höheren Alter weitreichende Folgen haben. Neben einem Knochenbruch oder einer anderen Verletzung können Begleiterkrankungen, eine geringere körperliche Belastbarkeit und die anschließende Rehabilitation eine wichtige Rolle spielen.

Deshalb kommt es darauf an, nicht nur die Verletzung selbst zu behandeln, sondern den Menschen als Ganzes im Blick zu behalten. Im St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh arbeiten dafür die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und die Klinik für Geriatrie und Alterstraumatologie eng zusammen.

Für diese spezialisierte Versorgung wurde das St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh als AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert.

Warum brauchen ältere Menschen nach einem Sturz eine besondere Behandlung?

Gerade im höheren Alter können Knochenbrüche und andere Unfallfolgen mit besonderen Herausforderungen verbunden sein. Neben der eigentlichen Verletzung spielen Begleiterkrankungen, die reduzierte Belastbarkeit und die anschließende Rehabilitation eine wichtige Rolle.

Deshalb arbeiten in einem Alterstraumazentrum verschiedene Fachbereiche eng zusammen.

„Ältere Patient:innen benötigen nach einem Unfall eine ganzheitliche Behandlung. Die enge Zusammenarbeit von Geriatrie und Unfallchirurgie ermöglicht es uns, individuelle Risiken frühzeitig zu erkennen und Komplikationen zu vermeiden“, sagt Dr. Oliver Freitag, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Alterstraumatologie und Leiter des Alterstraumazentrums.

Wie arbeiten die verschiedenen Fachbereiche zusammen?

Im St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh betreuen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten die Patientinnen und Patienten gemeinsam.

Die Behandlung folgt festgelegten Qualitätsstandards und wird individuell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt. Ziel ist es, die Patientinnen und Patienten früh zu mobilisieren und ihnen nach einer Verletzung möglichst schnell wieder zu mehr Mobilität und Selbstständigkeit zu verhelfen.

„Die Zertifizierung bestätigt, dass wir unseren Patient:innen vom Zeitpunkt der Aufnahme an eine strukturierte und qualitativ hochwertige Versorgung bieten. Gerade bei älteren Menschen ist die enge Zusammenarbeit mit der Geriatrie entscheidend, um eine frühe Mobilisation und die bestmögliche Rückkehr in den Alltag zu erreichen“, erklärt Oliver Saric, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Zentrumskoordinator des Alterstraumazentrums.

Was bedeutet die Zertifizierung als AltersTraumaZentrum DGU®?

Um die Zertifizierung als AltersTraumaZentrum DGU® zu erhalten, müssen zahlreiche Qualitätskriterien erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem festgelegte Behandlungsstandards, regelmäßige Überprüfungen der Abläufe sowie die Dokumentation wichtiger Qualitätskennzahlen.

„Die erfolgreiche Zertifizierung ist das Ergebnis einer engagierten Teamleistung vieler Berufsgruppen. Sie zeigt, dass unsere Strukturen und Prozesse den hohen Anforderungen eines Alterstraumazentrums entsprechen und wir unseren Patient:innen eine Versorgung auf hohem medizinischem Niveau bieten“, betont Dorette Harnischmacher, Oberärztin der Klinik für Geriatrie und Alterstraumatologie sowie Zentrumskoordinatorin des Alterstraumazentrums.

Was bedeutet die Zertifizierung für Patientinnen und Patienten?

Für ältere Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen bietet die Zertifizierung die Sicherheit, dass Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation nach anerkannten Qualitätsstandards erfolgen.

Gleichzeitig stärkt die Auszeichnung die spezialisierte Versorgung älterer Unfallpatientinnen und Unfallpatienten in Essen und der Region.

Das Ziel: möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen

Nach einem Unfall geht es für ältere Menschen nicht allein darum, eine Verletzung medizinisch zu versorgen. Auch Mobilität, Belastbarkeit und die Rückkehr in den Alltag spielen eine wichtige Rolle.

Die gemeinsame Behandlung durch unterschiedliche Fachbereiche und Berufsgruppen ist darauf ausgerichtet, ältere Patientinnen und Patienten umfassend zu betreuen und ihnen nach einer Verletzung möglichst schnell wieder zu mehr Mobilität und Selbstständigkeit zu verhelfen.

 

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