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Gut geschützt durch den Sommer – Sonnenschutz, Hautkrebsvorsorge und neue Chancen durch die Forschung

Logo der „Stiftung Universitätsmedizin Essen“. Links oben stehen drei kreisförmige Punkte in abgestuften Grüntönen und Gelb. Rechts daneben der Schriftzug „Stiftung Universitätsmedizin“ in dunkelgrüner Schrift, darunter versetzt das Wort „Essen“ in gelber Schrift. Das Design wirkt modern und klar gestaltet.
Eine Frau in weißer medizinischer Arbeitskleidung blickt direkt in die Kamera. Sie hat schulterlanges, hellblondes Haar mit geradem Pony, helle Augen und einen freundlichen, ruhigen Gesichtsausdruck. Das Porträt zeigt sie von den Schultern aufwärts vor einem unscharfen Hintergrund, der an einen hellen Klinik- oder Laborbereich erinnert. Im Hintergrund sind große Fensterflächen sowie verschwommen erkennbare medizinische Modelle oder Ausstattungsgegenstände zu sehen. Die Aufnahme wirkt professionell und vermittelt einen medizinisch-wissenschaftlichen Kontext.
Prof. Dr. Lisa Zimmer ist leitende Oberärztin im Hauttumorzentrum und der Studienambulanz der Klinik für Dermatologie der Universitätsmedizin Essen. (c) Universitätsmedizin Essen
Quadratische Social-Media-Grafik zum Thema Sonnenschutz. Rechts ist eine Person mit Sonnenhut am Strand zu sehen, die Sonnencreme auf ihre Schulter aufträgt. Links stehen die Überschrift „Gut geschützt durch den Sommer“ sowie Informationen zu Sonnenschutz, Hautkrebsvorsorge und Forschung. Vier Symbole mit kurzen Hinweisen betonen: Mittagssonne meiden, Hautveränderungen beobachten, Fortschritte in Diagnostik und Therapie sowie die Unterstützung der Hautkrebsforschung. Unten befinden sich das Logo von „Gesundheit einfach erklärt“ und der Hinweis „Gemeinsam für Gesundheit in Essen“. Die Gestaltung verwendet überwiegend Grün-, Blau- und Sandtöne und vermittelt einen positiven, sommerlichen Eindruck.
Sonnenschutz schützt mehr als vor Sonnenbrand: Wer seine Haut konsequent vor UV-Strahlung schützt und Veränderungen früh erkennen lässt, kann das Risiko für Hautkrebs senken. Moderne Forschung eröffnet zudem neue Chancen in Diagnostik und Therapie. (c) KI generiert

Sommer, Sonne, Urlaub: Viele Menschen verbringen in den kommenden Wochen mehr Zeit im Freien. Ob am Strand, in den Bergen oder im heimischen Garten – Sonnenlicht gehört für viele zum Sommer dazu. Gleichzeitig sollte die Belastung der Haut durch UV-Strahlung nicht unterschätzt werden. Worauf es beim Sonnenschutz ankommt, wann Hautveränderungen ärztlich abgeklärt werden sollten und welche Fortschritte die moderne Hautkrebsforschung macht, erklärt Prof. Dr. Lisa Zimmer, leitende Oberärztin im Hauttumorzentrum und der Studienambulanz der Klinik für Dermatologie der Universitätsmedizin Essen.

Ein wirksamer Sonnenschutz hilft dabei, Sonnenbrände zu vermeiden und das Risiko für Hautschäden und Hautkrebs zu senken. Dazu gehören das Eincremen mit ausreichend Sonnencreme, das Tragen von UV-Schutzkleidung und Kopfbedeckungen sowie das Meiden der intensiven Mittagssonne.

Warum Sonnenschutz wichtig ist

UV-Strahlung kann die Haut dauerhaft schädigen. Besonders kritisch sind wiederholte Sonnenbrände. Ein großer Teil der gesamten Sonnenbelastung entsteht bereits im Kindes- und Jugendalter. Deshalb spielen Sonnenschutzmaßnahmen bei Kindern eine wichtige Rolle.

Eine Orientierung bietet der UV-Index, der in vielen Wetter-Apps angezeigt wird. Je höher der Wert, desto stärker ist die UV-Belastung und desto schneller kann ungeschützte Haut einen Sonnenbrand entwickeln.

Prof. Dr. Lisa Zimmer weist darauf hin, dass die stärkste UV-Belastung in der Regel zur Mittagszeit auftritt. Aktivitäten im Freien sollten daher möglichst in die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag verlegt werden. Zudem empfiehlt sie, Sonnencreme großzügig aufzutragen und Schutzkleidung sowie eine Kopfbedeckung konsequent zu nutzen.

Wichtig zu wissen: Nachcremen ist sinnvoll, insbesondere nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen. Es verlängert jedoch nicht die Zeit, die man gefahrlos in der Sonne verbringen kann. Der Lichtschutzfaktor verlängert lediglich die Eigenschutzzeit der Haut.

Hautveränderungen früh erkennen

Neben dem Schutz vor UV-Strahlung ist die regelmäßige Beobachtung der eigenen Haut wichtig. Veränderungen an Muttermalen oder neu auftretende Hautveränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden.

Warnzeichen können sein:

  • asymmetrische Muttermale
  • unregelmäßige Begrenzungen
  • Farbveränderungen
  • Erhabenheiten
  • Blutungen
  • neu auftretende rötliche Knoten

Besonders aufmerksam sollten Menschen mit hellem Hauttyp, vielen Muttermalen, familiärer Vorbelastung oder zahlreichen Sonnenbränden in der Vergangenheit sein.

Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind in der Regel die Behandlungsmöglichkeiten. Viele Formen des Hautkrebses können bei frühzeitiger Diagnose erfolgreich behandelt werden.

Fortschritte in der Hautkrebsdiagnostik

Die Hautkrebsdiagnostik entwickelt sich kontinuierlich weiter. Moderne digitale Verfahren und KI-gestützte Bildanalysen können dabei helfen, auffällige Hautveränderungen zu dokumentieren und Veränderungen im Verlauf besser zu erkennen.

Vor allem bei Menschen mit vielen Muttermalen können digitale Ganzkörperaufnahmen die regelmäßige Kontrolle unterstützen. Mithilfe künstlicher Intelligenz lassen sich Veränderungen oder neu entstandene Hautmale im Zeitverlauf besser identifizieren.

Neue Entwicklungen in der Hautkrebstherapie

Auch die Behandlung von Hautkrebs hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Insbesondere beim malignen Melanom, dem sogenannten schwarzen Hautkrebs, stehen heute moderne Immuntherapien und zielgerichtete Medikamente zur Verfügung.

„Insbesondere bei aggressiven Formen wie dem Melanom stehen uns heute Immuntherapien und zielgerichtete Medikamente zur Verfügung, die die Prognosen der Patientinnen und Patienten deutlich verbessern“, erläutert Prof. Dr. Lisa Zimmer.

Darüber hinaus werden in klinischen Studien neue Behandlungsansätze untersucht, darunter:

  • bispezifische Antikörper
  • personalisierte Zelltherapien
  • mRNA-basierte Therapieansätze
  • neue Erkenntnisse zum Einfluss des Mikrobioms

Ziel dieser Forschung ist es, Therapien künftig noch gezielter auf die individuellen Eigenschaften eines Tumors abzustimmen und die Behandlungsmöglichkeiten weiter zu verbessern.

Forschung braucht Unterstützung

Medizinischer Fortschritt entsteht durch Forschung. Um neue Erkenntnisse für die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Hautkrebs zu gewinnen, sind wissenschaftliche Projekte auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Die Hautkrebsforschung gehört zu den Förderprojekten der Stiftung Universitätsmedizin. Spenden tragen dazu bei, neue Wege in der Krebsmedizin zu erforschen und zukünftige Behandlungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln.

Expertin zum Thema

Prof. Dr. Lisa Zimmer ist leitende Oberärztin im Hauttumorzentrum und der Studienambulanz der Klinik für Dermatologie der Universitätsmedizin Essen. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Diagnostik und Behandlung von Hautkrebs sowie die Entwicklung neuer Therapieansätze im Rahmen klinischer Forschung.

Spendenkonto

Stiftung Universitätsmedizin
IBAN: DE09 3702 0500 0500 0500 05
Verwendungszweck: Hautkrebsforschung

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vermeiden Sie möglichst die intensive Mittagssonne.
  • Nutzen Sie Sonnencreme, Schutzkleidung und Kopfbedeckungen.
  • Beobachten Sie Ihre Haut regelmäßig auf Veränderungen.
  • Lassen Sie auffällige Hautveränderungen frühzeitig ärztlich abklären.
  • Moderne Forschung verbessert die Möglichkeiten der Hautkrebsdiagnostik und -therapie kontinuierlich.
  • Hautkrebsforschung schafft die Grundlage für neue Behandlungsmöglichkeiten.
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