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Konstituierende Sitzung des Inklusionsbeirats der Stadt Essen

Konstituierende Sitzung des Inklusionsbeirats - Stadtdirektor Peter Renzel (hinten) gratuliert dem gew√§hlten Vorsitz (v.l.n.r.): Johanna Ruhrbruch, 1. stellvertretende Vorsitzende, Ralf Bockstedte, Vorsitzender des Inklusionsbeirats, Peter Konrad, 2. stellvertretender Vorsitzende ¬© Dr. Maria L√ľttringhaus

Am 29.11.2022 fand die konstituierende Sitzung des Inklusionsbeirats der Stadt Essen statt. Der Inklusionsbeirat zielt darauf ab, dass Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen im Vordergrund stehen und als Expert*innen in eigener Sache den Rat der Stadt Essen beraten können.

Stadtdirektor Peter Renzel √§u√üerte sich bei der Sitzung erfreut, √ľber die Einrichtung des Inklusionsbeirats: “Die B√ľrgerinnen und B√ľrger der Stadt Essen zeichnen sich durch ihre Vielf√§ltigkeit aus. Auch die B√ľrgerinnen und B√ľrger mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen sind ein Teil dieser Vielfalt. F√ľr diesen Personenkreis ist das Gremium geschaffen worden, und von ihm geht nun eine wichtige Beratungsfunktion aus. Mit der heutigen Konstituierung des Inklusionsbeirats k√∂nnen wir ein neues Kapitel einer strukturell abgesicherten Zusammenarbeit und des Diskurses aufschlagen; der Inklusionsbeirat bietet uns den Raum, Problemlagen, W√ľnsche und Anregungen zu thematisieren und zu diskutieren und damit die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen weiter zu verbessern.”

Im Rahmen der ersten Sitzung des neuen Beirats wurden der Vorsitz und die Stellvertretungen gew√§hlt. Der Vorsitzende des Inklusionsbeirats ist k√ľnftig Ratsherr Ralf Bockstedte. Johanna Ruhrbruch √ľbernimmt die Funktion als erste stellvertretende Vorsitzende und Peter Konrad, die des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden.

Zum Hintergrund

Der Rat der Stadt Essen hat in der Sitzung vom 23. Februar 2022 die Einrichtung eines Inklusionsbeirats mit der dazugeh√∂rigen Satzung und die Einrichtung einer Koordinierungsstelle Inklusion beschlossen. Mit dem Beschluss kommt die Stadt Essen der am 26. M√§rz 2009 in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) weiter nach. Diese fordert alle staatlichen und gesellschaftlichen Ebenen auf, Hindernisse f√ľr eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen beziehungsweise diese zu verhindern. In Artikel 29 “Teilhabe am politischen und √∂ffentlichen Leben” garantiert die UN-BRK Menschen mit Behinderungen ihre politischen Rechte und die M√∂glichkeit, diese gleichberechtigt mit anderen beanspruchen zu k√∂nnen.

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