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„Master of Disaster 2026“: Mehr als 1.800 Teilnehmende aus 72 Ländern beim Frauenkrebs-Fachkongress in Essen

Zwei Männer sitzen bei einer Fachveranstaltung nebeneinander an einem Podiumstisch. Vor ihnen stehen Namensschilder mit den Aufschriften „Kümmel“ und „Harter“. Zwischen ihnen befindet sich ein geöffneter Laptop. Beide tragen dunkle Anzüge, weiße Hemden und Brillen; der Mann links trägt ein Headset-Mikrofon. Im Hintergrund ist eine dunkel gehaltene Bühne mit grüner Beleuchtung zu sehen.
Prof. Dr. Sherko Kümmel (l.) und Prof. Dr. Philipp Harter übernahmen die wissenschaftliche Leitung des 13. Frauenkrebs-Fachkongresses „Master of Disaster“ in Essen. (c) Evang. Kliniken Essen-Mitte

Essen war erneut Treffpunkt der internationalen Fachwelt für Senologie und gynäkologische Onkologie: Mehr als 1.800 Teilnehmende aus 72 Ländern haben sich für die 13. Auflage des Fachkongresses „Master of Disaster“ registriert. Sie nahmen vor Ort in Essen teil oder verfolgten das Programm weltweit per Livestream.

Im Mittelpunkt des Fachkongresses standen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Behandlungskonzepte und der praxisnahe Austausch rund um die Behandlung von Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen. Unter dem Leitgedanken „Komplikationen beherrschen lernen“ verband das Programm wissenschaftliche Expertise mit konkreten Erfahrungen aus dem klinischen Alltag.

Internationale Expertise für Senologie und gynäkologische Onkologie in Essen

Die wissenschaftliche Leitung übernahmen Prof. Dr. Sherko Kümmel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und des Brustzentrums, sowie Prof. Dr. Philipp Harter, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie der Kliniken Essen-Mitte.

Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Ländern diskutierten aktuelle Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und operativer Versorgung. Die internationale Beteiligung mit Registrierungen aus 72 Ländern zeigt die große Reichweite des Essener Fachkongresses und die Bedeutung des grenzüberschreitenden medizinischen Wissenstransfers.

Live-Operationen aus Essen für die internationale Fachwelt

Ein besonderer Programmpunkt waren die Live-Übertragungen aus vier Operationssälen der Evangelischen Huyssens-Stiftung Essen-Huttrop. Die Eingriffe wurden direkt in das Hotel Franz in Essen übertragen und dort von anwesenden Expertinnen und Experten fachlich begleitet und kommentiert.

Damit erhielten die Teilnehmenden unmittelbare Einblicke in operative Verfahren und konnten konkrete Vorgehensweisen und Herausforderungen gemeinsam diskutieren. Die Verbindung von Live-Chirurgie, wissenschaftlicher Einordnung und fachlichem Austausch machte den hohen Praxisbezug des Kongresses besonders sichtbar.

Essen als Standort für Spitzenmedizin und internationalen Wissenstransfer

Mit mehr als 1.800 Registrierungen aus 72 Ländern unterstreicht der „Master of Disaster 2026“ zugleich die internationale Bedeutung des Gesundheitsstandortes Essen. Der Kongress bringt medizinische Spitzenversorgung, Forschung und klinische Praxis zusammen und trägt dazu bei, Wissen über moderne Behandlungsverfahren über Ländergrenzen hinweg auszutauschen.

Für den Gesundheitsstandort Essen ist die Veranstaltung damit weit mehr als ein medizinischer Fachkongress: Sie macht sichtbar, welche Expertise in der Stadt insbesondere in der Behandlung von Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen vorhanden ist und wie Essen zum internationalen medizinischen Wissenstransfer beiträgt.

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