Mit Krankheit leben: Wie kann positives Denken bei Krebs unterstützen?
Eine Krebserkrankung kann den Alltag, die eigenen Gedanken und den Blick auf die Zukunft stark verändern. Doch kann man lernen, trotz einer schweren Diagnose wieder mehr Zuversicht zu entwickeln? Genau darum ging es beim Workshop „Positiv Denken trotz Krebs“ in der Kapelle der Evang. Huyssens-Stiftung in Essen.
Bereits zum zweiten Mal waren Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Mitarbeitende eingeladen, sich mit der Frage zu beschäftigen, welche Rolle die eigene innere Haltung im Umgang mit einer Krebserkrankung spielen kann.
Prof. Dr. Sherko Kümmel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde/Brustzentrum der Evang. Kliniken Essen-Mitte, begrüßte dazu die RTL-Moderatorin und ehemalige Brustkrebspatientin Tanja Bülter. Sie berichtete von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung und davon, was ihr selbst geholfen hat, mit belastenden Situationen umzugehen.
Positives Denken bedeutet nicht, immer positiv sein zu müssen
Unter dem Motto „Positiv zu denken – das ist erlernbar“ gab Tanja Bülter praktische Impulse, wie sich eine zuversichtliche Haltung im Alltag bewusst stärken lässt. Dabei verband sie ihre persönliche Geschichte mit konkreten Anregungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ein positives Mindset bedeutet dabei nicht, Sorgen, Ängste oder schwierige Tage auszublenden. Vielmehr kann es darum gehen, den Blick immer wieder auch auf das zu richten, was Kraft gibt, guttut und im eigenen Alltag beeinflusst werden kann.
Der Nachmittag bot Raum für persönliche Einblicke, Austausch und neue Gedanken. Im Mittelpunkt stand die Erfahrung, dass Zuversicht auch in einer schwierigen Lebenssituation gestärkt werden kann.
Der Workshop fand im Rahmen der Initiative „Better Together“ statt.
