LĂ€dt

NOWEDA testet elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge im TagesgeschÀft

© NOWEDA
  • Opel ĂŒbergibt NOWEDA Elektro- und Wasserstofffahrzeuge
  • NOWEDA erstes pharmazeutisches Großhandelsunternehmen mit Wasserstofftransporter im Einsatz
  • Mit Vivaro-e HYDROGEN bis zu 400 Kilometer lokal emissionsfrei fahren und in nur drei Minuten auftanken

Andreas Kunkat, Leiter Großkunden Stellantis Deutschland, hat am Hauptsitz der NOWEDA in Essen einen Opel Vivaro-e und einen Opel Vivaro-e HYDROGEN offiziell an NOWEDA-Vorstand Karl J. Paulweber ĂŒbergeben. Die NOWEDA bringt damit als erstes pharmazeutisches Großhandelsunternehmen ĂŒberhaupt Lieferfahrzeuge mit elektrischen Antrieben auf die Straße. Gemeinsam mit Opel laufen bereits zwei Pilotprojekte, bei denen die Nutzfahrzeuge im Praxistest auf Herz und Nieren geprĂŒft werden. Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung: Die Fahrzeuge mĂŒssen sich nicht nur im Alltag bewĂ€hren, sondern auch den strengen Anforderungen der sogenannten Good Distribution Practice (GDP) genĂŒgen.

Reichweite und Ladezeiten stellen Logistikunternehmen im Bereich elektrischer Antriebe nach wie vor Herausforderungen im Alltag. Dies gilt umso mehr fĂŒr den Pharmazeutischen Großhandel. Denn der Transport muss verpflichtend mit einem Fahrzeug erfolgen, dessen Laderaum klimatisiert ist, um die ArzneimittelqualitĂ€t kontinuierlich sicherzustellen. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, kooperiert NOWEDA jetzt mit dem Fahrzeughersteller Opel sowie mit den Fahrzeugumbauern CSA ClimaVan Solutions Automotive und Fahrzeugbau DĂŒlmer GmbH.

Die Partner haben einen Opel Vivaro-e Hydrogen mit Brennstoffzellentechnologie sowie einen Opel Vivaro-e mit batterieelektrischem Antrieb so modifiziert, dass die Fahrzeuge nun die spezifischen Anforderungen fĂŒr die Arzneimittellogistik erfĂŒllen. „Auch wenn Elon Musk ĂŒber Autos mit Brennstoffzellentechnologie lacht: Die schnelle Betankung, die hohe Reichweite von etwa 400 km und die ĂŒberzeugenden Fahrleistungen sprechen fĂŒr sich. Und das alles völlig emissionsfrei“, sagt Karl J. Paulweber, Vorstand fĂŒr Technik und Organisation bei NOWEDA. DarĂŒber hinaus dauert auch der Betankungsvorgang beim Opel Vivaro-e Hydrogen mit rund drei Minuten nicht lĂ€nger als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

„Die NOWEDA ist das erste Unternehmen in der Pharmagroßhandelsbranche, das ein wasserstoffbetriebenes und damit emissionsfreies GDP-Fahrzeug im regulĂ€ren TagesgeschĂ€ft einsetzt. Wir nehmen damit eine echte Vorreiterrolle ein“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Kuck. „Es ist uns ein Anliegen, unserer Verantwortung hinsichtlich nachhaltiger Strategien gerecht zu werden. Den Einsatz von elektrischen Antrieben sehen wir hier als wichtigen Schritt.“

Schon seit Jahren setzt sich die NOWEDA intensiv mit der Thematik alternativer Antriebe auseinander. Die Apothekergenossenschaft sieht in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik eine vielversprechende Möglichkeit, ihren Fuhrpark nachhaltiger und ökologischer aufzustellen. Daher arbeitet NOWEDA seit 2020 unter anderem mit dem Zentrum fĂŒr BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg zusammen.

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