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Wie kann ich für Krankheit, Notfall und persönliche Vorsorge rechtzeitig Entscheidungen treffen?

Logo der „Stiftung Universitätsmedizin Essen“. Links oben stehen drei kreisförmige Punkte in abgestuften Grüntönen und Gelb. Rechts daneben der Schriftzug „Stiftung Universitätsmedizin“ in dunkelgrüner Schrift, darunter versetzt das Wort „Essen“ in gelber Schrift. Das Design wirkt modern und klar gestaltet.
Ein lächelnder älterer Mann im grauen Anzug hält vor einer grün-weißen Wand der Stiftung Universitätsmedizin Essen einen Vorsorgeratgeber in die Kamera. Auf dem Titel stehen groß die Themen „Patientenverfügung“, „Vorsorgevollmacht“ und „Testament“.
Prof. Dr. Ulrich Radtke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin, präsentiert die neue Auflage des Ratgeber „Zukunft gestalten“. (c) Stiftung Universitätsmedizin

Wer entscheidet für mich, wenn ich meinen eigenen Willen nicht mehr selbst äußern kann? Und wie kann ich frühzeitig festhalten, was mir wichtig ist?

Eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung können dabei helfen, persönliche Wünsche rechtzeitig festzuhalten. Auch Fragen rund um das Testament gehören für viele Menschen zur persönlichen Vorsorge.

Der aktualisierte Ratgeber „Zukunft gestalten“ der Stiftung Universitätsmedizin erklärt wichtige Grundlagen verständlich und praxisnah. Die neue Auflage berücksichtigt die aktuelle Rechtslage und enthält vollständig überarbeitete Formularvorlagen.

Warum ist persönliche Vorsorge wichtig?

Mit Themen wie schwerer Erkrankung, einem möglichen Notfall oder dem eigenen Lebensende beschäftigen sich viele Menschen nur ungern. Trotzdem kann es hilfreich sein, wichtige Entscheidungen frühzeitig zu treffen.

Wer den eigenen Willen festhält, schafft Orientierung für Situationen, in denen Entscheidungen möglicherweise nicht mehr selbst getroffen oder mitgeteilt werden können. Das kann auch Angehörige entlasten, wenn sie in einer schwierigen Situation Verantwortung übernehmen müssen.

Was erklärt der Ratgeber „Zukunft gestalten“?

Der kostenfreie Vorsorgeratgeber der Stiftung Universitätsmedizin informiert über zentrale Fragen der persönlichen Gesundheits- und Nachlassvorsorge.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Patientenverfügung
  • Vorsorgevollmacht
  • Betreuungsverfügung
  • Testament

Die Inhalte erläutern die rechtlichen Grundlagen und werden durch direkt nutzbare Formulare und Kopiervorlagen ergänzt.

Was wurde in der neuen Auflage überarbeitet?

Die Stiftung Universitätsmedizin hat den Ratgeber umfassend aktualisiert.

Besonders erweitert wurde das Kapitel zur Vorsorgevollmacht. Darüber hinaus wurden die Formularvorlagen für Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung an die aktuelle Rechtslage angepasst.

Damit soll der Ratgeber Menschen dabei unterstützen, sich frühzeitig mit der eigenen Vorsorge auseinanderzusetzen und persönliche Entscheidungen nachvollziehbar festzuhalten.

Warum sollte ich mich frühzeitig mit Vorsorge beschäftigen?

Nach Angaben der Stiftung Universitätsmedizin berichten Ärztinnen und Ärzte aus ihrem Behandlungsalltag immer wieder, dass viele Menschen sich vor einer Behandlung oder einem möglichen Notfall noch nicht ausreichend mit Fragen der persönlichen Vorsorge beschäftigt haben.

Prof. Dr. Ulrich Radtke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin, weist deshalb darauf hin, wie wichtig es sein kann, diese Themen zu einem Zeitpunkt anzugehen, an dem der eigene Wille noch selbstbestimmt festgehalten werden kann.

Der Ratgeber soll dabei Orientierung geben und helfen, die unterschiedlichen Vorsorgemöglichkeiten besser zu verstehen.

Wo bekomme ich den Ratgeber?

Der aktualisierte Vorsorgeratgeber „Zukunft gestalten“ ist kostenfrei erhältlich.

Interessierte können ihn über das Bestellformular der Stiftung Universitätsmedizin anfordern:

 www.universitaetsmedizin.de/service/ratgeber-vorsorge

Anbieter: Stiftung Universitätsmedizin

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