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Videosprechstunde wieder abrechenbar & erleichterte Vorgaben f√ľr Heilmittelverordnungen

© Deutsche Arzt AG
Angesichts der exponentiell steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) weitere befristete Sonderregelungen bei ärztlich verordneten Leistungen aktiviert. Sie gelten bundeseinheitlich vom 02.11.2020 bis zum 31. Januar 2021 und werden, je nachdem wie sich das Pandemiegeschehen in Deutschland entwickelt, vom G-BA nochmals verlängert.

Folgende neuen Sonderregelungen werden vom 2. November 2020 bis zum 31. Januar 2021 die bereits bestehenden bundesweiten Ausnahmeregelungen ergänzen:

Videobehandlung

Eine Behandlung kann auch als Videobehandlung stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht m√∂glich ist und die Patientin oder der Patient damit einverstanden ist. Diese Regelung gilt f√ľr eine Vielzahl von Heilmitteln, die von Vertrags√§rztinnen und -‚Äč√§rzten verordnet werden k√∂nnen. Auch Soziotherapie und psychiatrische h√§usliche Krankenpflege k√∂nnen mit Einwilligung der Patientin oder des Patienten per Video erbracht werden.
 
Erleichterte Vorgaben f√ľr Verordnungen

Heilmittel-‚ÄčVerordnungen bleiben auch dann g√ľltig, wenn es zu einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14¬†Tagen kommt. Dar√ľber hinaus wurden die Vorgaben f√ľr bestimmte Fristen bei Verordnungen im Bereich der h√§uslichen Krankenpflege angepasst: Folgeverordnungen m√ľssen nicht in den letzten 3¬†Arbeitstagen vor Ablauf des verordneten Zeitraums ausgestellt werden. Au√üerdem k√∂nnen √Ąrztinnen und √Ąrzte Folgeverordnungen f√ľr h√§usliche Krankenpflege f√ľr bis zu 14¬†Tage r√ľckwirkend verordnen. Ebenfalls muss vor√ľbergehend eine l√§ngerfristige Folgeverordnung von h√§uslicher Krankenpflege nicht begr√ľndet werden.
 
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