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DGPPN-Preise: rund 100.000 Euro fĂŒr den Wissenstransfer

© Deutsche Gesellschaft fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (dgppn)

Die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und breite Akzeptanz auf allen Ebenen wird immer vordringlicher. Die DGPPN lobt auch in diesem Jahr wieder eine Reihe von Preisen in den Kategorien Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft aus. Gesucht werden Arbeiten, Projekte und BeitrÀge mit aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit in Forschung, Versorgung und Akzeptanz. Die Preise haben ein Gesamtvolumen von rund 100.000 Euro. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 13. Juni 2022 möglich.

Mit ihren Preisen wĂŒrdigt die DGPPN auch in diesem Jahr herausragende Arbeiten mit Signalcharakter aus dem Themenfeld der Psychiatrie und Psychotherapie. Gesucht werden Projekte und Arbeiten mit neuen Impulsen und innovativen AnsĂ€tzen fĂŒr eine bessere Versorgung und Sensibilisierung im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Die Preise werden auf dem DGPPN Kongress vom 23.–26. November 2022 in Berlin verliehen.

Folgende Preise sind ausgeschrieben:  

DGPPN-Preis zur Erforschung von psychischen Erkrankungen: Der mit 15.000 Euro dotierte Preis richtet sich an Wissenschaftler, die mit ihren herausragenden Forschungsarbeiten und zukunftsweisenden Modellen zur bedeutsamen Erkenntnisentwicklung im Bereich der psychischen Erkrankungen beitragen. Innovative theoretische, klinische oder experimentelle BeitrĂ€ge, die Lösungen fĂŒr eine interdisziplinĂ€re und verbesserte Versorgung anbieten, werden ausdrĂŒcklich begrĂŒĂŸt.

DGPPN-Preis fĂŒr Versorgungsforschung in Psychiatrie und Psychotherapie: Der Preis soll die Relevanz, die AttraktivitĂ€t und die Kompetenzentwicklung der Versorgungsforschung in Psychiatrie und Psychotherapie stĂ€rken. Dieser Preis richtet sich an junge Forscher, die das Preisgeld von 10.000 Euro fĂŒr einen Forschungsaufenthalt an einer wissenschaftlichen Institution im Ausland nutzen sollen. 

DGPPN-Preis fĂŒr Pflege- und Gesundheitsfachberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik: Mit diesem Preis und dem dafĂŒr ausgelobten Preisgeld von 5.000 Euro unterstreicht die DGPPN die Bedeutung der nichtĂ€rztlichen Berufsgruppen innerhalb der Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Der Fokus wird bei diesem Preis auf praktische Aspekte in der Versorgung gelegt. BerufsgruppenĂŒbergreifende Arbeiten werden besonders begrĂŒĂŸt.   

DGPPN-Forschungspreis fĂŒr prĂ€diktive, prĂ€ventive und personalisierte Medizin in Psychiatrie und Neurologie: Mit dem Preisgeld von 10.000 Euro werden insbesondere innovative BeitrĂ€ge aus der Psychopharmakotherapieforschung gewĂŒrdigt. Fachlich ĂŒberzeugende und zukunftsweisende Forschungsprojekte aus den Bereichen Wirkstoffentwicklung, Pharmakokinetik und -dynamik, Nebenwirkungsforschung sowie AdhĂ€renzforschung sollen so unterstĂŒtzt werden. 

Mit dem DGPPN-Promotionspreis – Hans-Heimann-Preis werden die drei besten Dissertationen im Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie gewĂŒrdigt. Das Preisgeld von je 6.000 Euro wird an drei junge Wissenschaftler mit ihren jeweiligen Betreuern verliehen. 

FĂŒr einen aufgeschlossenen Umgang mit psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft wirbt die DGPPN mit folgenden Preisen:  

Der DGPPN-Antistigma-Preis, der gemeinsam mit dem AktionsbĂŒndnis Seelische Gesundheit ausgelobt wird, zeichnet Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen aus, die sich in umsichtiger Weise fĂŒr eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen engagieren. Das Preisgeld ist auf 10.000 Euro festgelegt. 

Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte DGPPN-Medienpreis fĂŒr Wissenschaftsjournalismus setzt ein Zeichen fĂŒr eine sorgsame Berichterstattung in den Medien. Junge Autorinnen und Autoren werden ausdrĂŒcklich ermutigt, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Einreichungen von Teams sind ebenfalls möglich. 

Zum bereits vierten Mal lobt die DGPPN den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis aus. Mit diesem Förderpreis sollen Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen ausgezeichnet werden, die entschieden fĂŒr eine nachhaltige Entstigmatisierung und Förderung der Autonomie von Menschen mit psychischen Erkrankungen eintreten.  

Weitere Informationen zu den Preisen und die Formalia zur Einreichung finden Sie online.

Kontakt

DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 29
10117 Berlin
Telefon: 030 2404772-11
pressestelle@dgppn.de

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